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fabian wegmann bloggt


Welcome back, hallo,

nun bin ich von meinem Japan Trip wieder zurück und ich muss sagen, es war sehr beeindruckend. Ganz davon abgesehen, dass das Wetter nur am Renntag sehr gut war, hat es so ziemlich die ganze Zeit geregnet. Der Dauerregen war der Ausläufer eines Taifuns und daher war dieser Regen auch ziemlich heftig, was den Nachteil hatte, dass wir nicht wirklich trainieren und mit dem Rad die Gegend erkunden konnten. Genau das hätten wir doch sehr gerne getan, da man mit dem Rad eine Region ganz anders erleben kann. Unser Hotel, es lag direkt an einem Golfplatz, war ungefähr eine halbe Stunden mit dem Taxi von der Utsunomiya’s Innenstadt entfernt. Abends sind wir zum Essen in die Stadt gefahren und hatten zum Glück, einen ortskundigen Begleiter dabei, denn sonst hätten wir uns weder dort, schon gar nicht auf den Speisekarten mir den japanischen Schriftzeichen zurechtgefunden. Am Samstag vor dem Rennen sind wir Gerolsteiner, die Fahrer von Lampre und Saunier Duval bei einem Jedermann- und Hobby-Rennen mitgefahren. War schon witzig und durch den starken Regen recht gefährlich.

Ich sage Euch, die Fans in Japan sind total “verrückt”. Von wegen im fernen Osten hat man keine Ahnung vom professionellen Radsport, die Zuschauer am Streckenrand wussten mehr von und über uns als viele bei uns in Europa. Kaum vorzustellen, was sie sich haben einfallen lassen, um ihre Sympathie zu bekunden. Von der selbst gebastelten Fabian Wegmann-Gesichtsmaske aus Pappe, über ein Specialized-Stirnband mit dem “Gerolsteiner Stern” in Anlehnung an die japanische Nationalflagge, bis zum selbst genähten Deutschen Meister Trikot war fast alles vertreten, was man sich so vorstellen kann. Der Knüller war ein Zuschauer, der mir kurz vor dem Start auf Japanisch - ich verstand logischerweise kein Wort- irgendetwas klarmachen wollte, und ständig auf sein Mobiltelefon deutete. Irgendwann habe ich mir dann angesehen, was er mir zeigen wollte. Ich fiel fast vom Rad! Das war ein minutenlanger Ausschnitt der Tour-Etappe von 2005 nach Karlsruhe. Ich damals alleine vorneweg und so weiter, ihr kennt ja den Verlauf der Etappe. Der Typ war der absolute Wahnsinn. Ich musste dann zum Start und konnte mir das Finale von damals nicht mehr ansehen.

Was soll ich über das Ergebnis schreiben, ihr habt es bestimmt alle schon gelesen. Mit Platz zwei bin ich zufrieden, denn durch die Saunier Duval “Ubermacht” in der Spitzengruppe war klar, dass einer von ihnen gewinnen soll und wird. Das war’s dann mit der Saison 2007. Jetzt freue ich mich erst einmal auf unseren Urlaub in der kommenden Woche.

Eines ist sicher: Japan, das war trotz des Regens bisher eines meiner schönsten Erlebnisse als Radsportler und ich bin von der Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen total beeindruckt. Japan, ich komme wieder.

Aber jetzt fahre ich erst einmal mit Johanna in Urlaub und wünsche Euch einen schönen Saisonausklang.

Ich lasse von mir hören, bis bald

Fabian

herzlichen dank fabian und christian baumer.

diese und weitere geschichten, können auf fabians webseite nachgelesen werden. schaut mal rein, es lohnt sich !

hier der link zu seiner seite: www.fabianwegmann.de

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