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christian grasmann bloggt


Zum Thema 6days.
Ich fahre jetzt im siebten Jahr Radrennen und die vierte Saison im Winter die Profi 6 Tage Rennen.
Am Anfang war es schon ein sehr komisches Gefühl, vor allem vor dem Rennen, für so viele Zuschauer zu fahren. Während des Rennens bekommt man außer dem steigenden oder fallenden Pegel der Begeisterung oder ab und an die Hallensprecher nicht viel mit. Da es auf den Bahnen so eng auf eng abgeht ist erste Priorität keine Fahr- oder Schau- Fehler zu machen. Konzentriert zu bleiben ist das a und o. Wenn jemand „schläft“ oder abgelenkt ist, hat man in Zürich gesehen was passiert. Alleine am ersten Abend 4 Stürze. Außerdem soll man ja auch noch erfolgreich fahren und muss seine Runden gewinnen und Punkte machen.
Am Anfang war das ganz schön viel auf einmal. Jetzt wird es von Rennen zu Rennen besser und somit werde ich auch erfolgreicher, da ich die Rennen mehr „lesen“ lerne. Jetzt kann ich mich schon einmal an einer der Top Mannschaften orientieren. Strategien gehen meistens nicht auf es ist mehr eine Sache die Sekunde zu nutzen um eine Attacke zu fahren die zu einem Erfolg führt. Mein absolut Bestes Gefühl hatte ich auf der Bahn vor 3 Jahren im November 2005 beim Rennen in Dortmund als Leif (Leif Lampater war auch Partner in Zürich) und ich in der Westfalenhalle am Samstag unsere erste Jagd gewinnen konnten. Das war wirklich sehr cool! Am Mittwoch geht es dann schon wieder nach Bremen, dann Stuttgart, Berlin und Kopenhagen. Alles mit je einem Tag Pause…

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